Achtsamkeit hilft auf dem Weg zum Wunschgewicht

In unserer heutigen Welt fühlen sich viele Menschen vom Stress geplagt. Die Hektik des Alltags dominiert den Tag, man hat ständig etwas zu erledigen und kaum die Möglichkeit, sich auf sich selbst zu besinnen. Auch beim Essen muss es schnell gehen. Viele Menschen sind davon überzeugt, eigentlich gar nicht so viel zu sich zu nehmen – und trotzdem steigt das Gewicht ständig an. Kaum jemand nimmt sich die Zeit, jede einzelne Mahlzeit bewusst zu genießen.

Auf dem Weg zur Arbeit wird schnell ein Croissant aus der Bäckerei verzehrt, für den kleinen Hunger zwischendurch wartet der Schokoladenriegel in der Schreibtischlade. Mittags besteht die Verpflegung oft aus Pizzaschnitte oder Schnitzelsemmel und abends ist man zu müde, um eine vollwertige Mahlzeit zu kochen. Fertiggerichte aus der Tiefkühltruhe oder ein Gericht zum Mitnehmen aus einem Take-away Restaurant werden vor dem Fernseher gegessen.

Um den Durst zu löschen, kaufen viele Limonaden und Eistees, die viel Zucker enthalten. Wir achten gar nicht mehr darauf, was und wie viel wir essen. Noch weniger wird auf die Signale des Körpers Rücksicht genommen.

Während kleine Kinder durchaus spüren können, was ihr Körper gerade braucht, haben viele Erwachsene diese Gabe verlernt. Achtsamkeit bedeutet, das Hier und Jetzt zu beobachten und sich genau auf eine Tätigkeit zu konzentrieren. Anfangs ist es gar nicht einfach, zu lernen sich wieder zu spüren. Es ist eine Hilfe, auch auf der körperlichen Ebene anzusetzen. Achtsamkeitsmassage verbessert die körperliche Wahrnehmung. Als Einstieg kann man in einem Massagebuch mit Massageanleitung nachlesen, wie Berührungen dabei helfen, im Hier und Jetzt zu leben.

Achtsamkeit und Ernährung

Achtsamkeit und schnelles Essen zwischendurch stehen eindeutig im Widerspruch. Wer Achtsamkeit bei Mahlzeiten einsetzen möchte, sollte sich dafür Zeit nehmen. Zunächst einmal geht es vor der Zubereitung der Speisen darum, worauf man wirklich Lust hat. Dabei sollte es keinerlei Verbote geben. Selbst wenn der Gusto auf ein Stück Pizza einmal größer ist als auf einen vollwertigen Gemüseauflauf, sollte man dieser Lust nachgeben.

Wichtig ist, Essen mit vollen Sinnen zu genießen. Jede Mahlzeit sollte schön angerichtet werden. Während des Essens konzentriert man sich ausschließlich auf den Genuss der Lebensmittel. Dabei geht es nicht nur um das Schmecken, auch den Geruch und das Aussehen sollte man ganz bewusst wahrnehmen. Wer achtsam isst, kaut jeden Bissen gut und überprüft danach, ob der Hunger bereits gestillt wird. Wegen dieser bewussten Wahrnehmung isst man automatisch weniger als wenn man während des Essens in der Zeitung blättert oder den Fernseher laufen lässt.

Vor jeder Mahlzeit sollte man sich fragen, ob man wirklich körperlichen Hunger verspürt. Manchmal essen wir aus Langeweile, aus Frust oder aus Nervosität. Kritiker des achtsamen Essens bemängeln, dass man dadurch nicht lernt, welche Lebensmittel gesund sind. Wer jedoch auf die Signale des Körpers hört, wird irgendwann auch wieder richtig Lust auf Obst und Gemüse verspüren – nämlich dann wenn der Körper vermehrt Vitamine benötigt.


Jetzt abnehmen mit dem Fett-Overkill-Report

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *