Intermittierendes Fasten – Bringt das wirklich was?

Wer abnehmen will, sollte nach einer Methode suchen, die er langfristig durchhalten kann. Nur so ist er in der Lage, auch größeren Gewichtsverlust zu erreichen und das neue Gewicht langfristig zu halten. Welche Methode am besten geeignet ist, hängt von den persönlichen Lebensumständen ab. Dabei muss es nicht zwangsläufig eine klassische Diät sein.

Viele Ratgeber schwören mittlerweile auf das intermittierende Fasten – eine Ernährungsweise, bei der immer wieder längere Pausen zwischen den Mahlzeiten eingelegt werden. Es gibt dabei unterschiedliche Ansätze, wobei denjenigen am meisten Wirkung zugeschrieben wird, die die längsten Fasten-Intervalle besitzen. Möglich ist das intermittierende Fasten zum Beispiel schon dadurch, dass die Abendmahlzeit früh und das Frühstück am nächsten Tag erst spät eingenommen wird (und dazwischen natürlich nichts gegessen wird). Das andere Extrem besteht darin, nur jeden zweiten Tag zu essen.

Funktioniert diese spezielle Art von Diät überhaupt?

Wie auch sonst wird das Abnehmen mit intermittierendem Fasten nur dann funktionieren, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum hinweg weniger Kalorien erhält, als er verbrennt. Das kann mit intermittierendem Fasten vor allem dann erreicht werden, wenn bei ihm durch das Fastenintervall Mahlzeiten wegfallen. Für manche Menschen ist es schwierig, bei einer Mahlzeit maßvoll zu sein. Manchmal kann es dann die beste Lösung sein, gleich die Mahlzeit wegzulassen, wenn das Einschränken nicht funktioniert.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die anderen Maßnahmen üppiger ausfallen, wenn der Hunger während der Fastenzeit gewachsen ist. Wer intermittierendes Fasten ausprobieren möchte, sollte also darauf achten, dass er sich ansonsten wie gewohnt ernährt. Manchmal ergeben sich auch Schwierigkeiten beim Durchhalten der nahrungslosen Phasen. Dies ist eine Frage der Gewohnheit. Wer es einige Tage lang geschafft hat, sich zurückzuhalten, der wird immer weniger Hunger verspüren.

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